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Der Hamburger Wirtschaftsingenieur (HWI)

Übersicht

Material
Geschichte
Einordnung - was ist HWI?
Die perfekte Kombination

1. Der Ingenieur
2. Der Betriebswirtschaftler
1.+2.=3. Der Wirtschaftsingenieur

Material

Um diesen Einführungen noch den nötigen Pep zu geben, zeige ich jetzt mal , was ich so mache. Hier ist meine Hausarbeit zur Wirtschaftsinformatik. Es geht um Serveranwendungen und die Plattformen, die man dafür benutzen kann.

Hier auch meine Hausarbeit zum Fach Recht der Wirtschaft. Sie trägt den Titel "Kommt die Wirtschaftsprüfung ohne staatliche Regulierung aus?" und ist ganz gut angekommen

Geschichte

Heutzutage muss man alles können. Spezialisten sind nicht gefragt, wer schlau ist, sitzt zwischen den Stühlen. Diese moderne Entwicklung sahen gegen Anfang des letzten Jahrhunderts die Berliner voraus und gründeten an ihrer technischen Universität den Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen.

So schufen sie Akademiker, die nichts richtig konnten, und die entließen sie in die berufliche Zukunft, um künftig die Welt zu beherrschen.

Hamburg reagierte schnell und folgte diesem Trend schon im Jahre 1974 - der hochschulübergreifende Studiengang Wirtschaftsingenieur war geschaffen. Während sich anfangs die Fachhochschule und die Uni die Arbeit teilten, erklärte sich '82 die TU bereit mitzumachen. So gab es nun noch ein breiteres Spektrum von Fächern, die die Wirtschaftsingenieure nicht beherrschten.

Einordnung - was ist HWI?

Grob gesagt sind Wirtschaftsingenieure Leute, die einerseits

  • BWL
  •  und andererseits

  • allgemeine Ingenieurfächer
  • nicht gelernt haben. Das sagen zumindest die doofen BWLer und die blöden Ingenieurstudenten. Die sind nur neidisch, dass wir so gefragt sind. Hehehe!

    Die perfekte Kombination

    In Hamburg bemüht man sich redlich, durch Kreuzung und Pfropfen die beste Kombination aus Ingenieuren und Betriebswirtschaftlern heranzuzüchten. Dazu müssen in jahrelanger sorgfältiger Arbeit die positiven Eigenschaften beider Arten herausdestilliert werden und am Ende zum krönenden Ergebnis vereint werden.

    1. Der Ingenieur

    Der stolze Ingenieurstudent

    Der stolze Ingenieurstudent steht mit beiden Tennissocken im Leben. Er (nicht sie, darauf gehe ich vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt mal ein, wenn es sich lohnt) beschäftigt sich gern mit mathematischen Überlegungen, und in seiner Freizeit sitzt er oft vor dem Computer. Die schönsten Tage sind die, wo der Ingenieurstudent und seine zwei Freunde sich treffen, ihre Computer zusammenschließen und gegeneinander im Netzwerk Spiele spielen. Die high-potential-Studenten wohnen sogar im Wohnheim und haben so ein tolles Netzwerk zur Verfügung.

    Lieblingsfarbe: VA-Stahl

    Lieblingsgetränk: Bier

    Lieblingsgeschlecht: "Welche gibt's denn da nochmal?"

    Lieblingsbuch: Per Anhalter durch die Galaxis

     

    Im späteren Leben kann sich der arme Ingenieur dann leider keine heilen Hemden mehr leisten. Er muss von seiner Frau Flicken auf die abgewetzten Ellenbogen nähen lassen.

    Jetzt kommen wir zur anderen Seite der Medaille:

    2.Der Betriebswirtschaftler

    Auch aus der BWL stellte sich ein Exemplar freundlicherweise als Modell zur Verfügung.

    Der BWLer

    In der Betriebswirtschaft geht es nur um drei Dinge: Fakten, Fakten, Fakten! Man ist bemüht, seine Zeit nicht mit Nebensachen und Einwänden zu verschwenden. Dadurch kann man viel effizienter sein. Was am Ende zählt, ist ja schließlich der Deckungsbeitrag (was hinten rauskommt).

    BWL-Studenten sind sehr zielstrebig und haben echt Schlag bei den Uschis, sie gehen gern in teure Cocktailbars, sind hübsch, wortgewandt, trinkfest und der absolute Renner als Redner bei Familienfesten.

    Sie müssen sich mit rigiden 15-Stunden-Wochen genauso arrangieren wie mit Prüfungen, in denen neben Plus und Minus auch noch das Malnehmen vorkommt.

    Lieblingsfarbe: schwarz

    Lieblingsbuch: alles von TKKG

    Lieblingsgetränk: Caipirinha

    Die energiegeladene Fusion aus beiden Varianten bildet:

    3.Der Wirtschaftsingenieur

    Lange musste ich nicht suchen, bis der Kandidat für das Foto gefunden war. Denn so sind sie nun einmal: weltoffen, souverän und freundlich.

    Aufwärts mit den Wirtscahftsingenieuren

    Die Kombination zweier toller Konzepte gab schon immer die besten Ergebnisse. Man sollte dabei nur an das Muli, den Zentauren oder den Wolpertinger denken.

    Die ganzheitliche Ausbildung und Denkweise des Wirtschaftsingenieurs machen ihn zu der wertvollsten Ressource der Menschheit. Offenheit, soziale Gewandtheit und überschäumend guter Humor haben alle Wirtschaftsingenieure gemeinsam. Sie sehen in der Welt das Spielfeld ihrer Genialität und scheuen sich dabei nicht, ihr Licht ins rechte Licht zu rücken.

    Im täglichen Leben werden sie von allen bestaunt, schließlich haben sie mit ihrem doppelt fundierten Wissen Expertise in beiden Bereichen, die im Leben jemals wichtig sein können. Ein Hoch auf die Wirtschaftsingenieure!

    Lieblingsrichtung: zu den Sternen

    Lieblingsbuch: Mickey Mouse, aber nur die mit Dagobert

    Lieblingsgetränk: Bier mit Rum

    Ich hoffe, ich habe jedem Interessierten hier eine solide wissenschaftliche Grundlage über den Wirtschaftsingenieur und seine Vorzüge gegeben. In Zukunft werde ich mich weiter mit dem Thema befassen und noch andere nüchterne Vergleiche ziehen, angedacht sind zum Beispiel Vergleiche mit Astrophysikern und Philosophen. Das muss aber noch warten, da ich ja in der Zwischenzeit der Menschheit selber auch dienlich sein muss.


    aktualisiert: 23.05.2002 ich@jan-koch.com