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Colombo

Mein Zimmer im ersten Guesthouse

Nach dem Flug über Dubai war ich einigermaßen geschafft, so dass ich froh war, im Reiseführer schon gelesen zu haben, dass man den Preis für ein Taxi in die Stadt bei der Tourist Information erfragen kann. Der Fahrer war so nett und sprach so gutes Englisch, dass ich zuerst dachte, dass irgend etwas nicht in Ordnung sein könnte. Aber die Erfahrung aus Thailand schien hier nicht zu gelten. Zumindest bin ich schnell durch den wilden Verkehr in meinem Guesthouse angekommen. Das Zimmer bei Mrs. Marie Barbara Settupathy hatte ich vom Flughafen Frankfurt noch in letzter Minute reserviert - eine gute Idee, denn es ist wirklich nett dort.

Nach einer schönen Dusche und einer Rasur ging es los.

Colombo - Donnerstag (2.12.2004)

Bahnhof Bambalapitiya (Colombo 4)

Zuerst brauchte ich etwas zu Essen. Der Reiseführer hatte auch gleich ein Restaurant in der Nähe zu bieten. Im Chinese Dragon Cafe speiste ich ausgezeichneten Fisch Szechuan-Art bei lauschiger Untermalung durch amerikanische Weihnachtsklassiker, vom Orchester neu eingespielt. OK, dachte ich mir. Kulturschock erledigt, jetzt bin ich für alles gewappnet. Bisher (Freitag) hat sich das bewahrheitet.

Kurz ins Majestic City Einkaufszentrum, um den ersten warmen Regenschauer abzuwarten, dann weiter zum Bahnhof vom Bambalapitiya (dem Stadtteil, in dem mein Guesthouse ist). Dort bot sich mir wie erwartet das volle sinhalesische Leben. Die Jungs, die tromeltn und sangen, habe ich mir leider nicht getraut zu fotografieren, obwohl ich mir im Nachhinein sicher bin, sie hätten es erlaubt.

Buddhastatue im Gangaramaya-Tempel

Lang war der Tag nicht mehr, als ich schließlich am Hauptbahnhof aus dem ziemlich überfüllten Zug ausstieg. Als ich über die Züge informiert war, hatte ein Tuktuk-Fahrer leichtes Spiel, mich zu einer Rundfahrt zu bewegen. Sicher überteuert, aber wen stört's bei 1,50 Euro für eine Stunde. Halt machten wir beim Gangaramaya-Tempel, einem völig mit Geschenken von Anhängern vollgestopften Komplex, in dem nicht einmal eine deutsche Kuckucksuhr fehlte.

v.l.n.r.: Jan, Alex, Vicky, Zinzi

Außer einem weiteren Tempel - diesmal hinduistisch - kamen wir nicht mehr weit, ich war müde und hungrig und es war dunkel, als mich der nette Fahrer nach Haus brachte, natürlich nicht ohne mir noch eine Tour um die ganze Insel anzubieten.

Am Abend lernte ich im Guesthouse Vicky, Zinzi, Juliette und Alex kennen, die aus England kamen und im Norden des Landes freiwillig als Englischlehrer arbeiten. Es war noch ein netter Abend auf der Terrasse des Guesthouses.

Colombo - Freitag (3.12.2004)

Tüüdelüdelüüüüüü

Die Zeit fliegt, und ich muss mich etwas kürzer fassen. Heute habe ich den Morgen und Mittag im Guesthouse verbracht, um die nächste Woche zu planen. Ich habe mit dem Fahrer, der mich vom Flughafen zum GUesthouse gebracht hat, eine Drei-Tages-Tour nach Kandy und Sigiriya (beides frühere Hauptstädte) ausgemacht. Danach werde ch wohl auf den Adam's Peak klettern und dort hoffentlich den Sonnenaufgang erwischen.

Dann habe ich mich wieder mit dem Zug nach Colombo begeben und habe die Gegend um das frühere Fort der Engländer angesehen, die jetzt viele Banken und den Sitz ds Präsidenten beinhaltet und daher Hochsicherheitszone ist. Fotografieren unerwünscht, und wenn das jemand mit Maschinengewehr sagt, der hinter Nato-Draht sitzt, dann stecke ich die Kamera auch weg. In einer weniger kritischen Ecke traf ich die beiden Jungs auf dem Foto mit ihren (natürlich zahnamputierten) Kobras.

Dann war ich im Green Cabin Restaurant essen und jetzt sitze ich hier in dem ersten Internet-Cafe, das meine Bilder herunterladen konnte, und schreibe. Bis bald!

Brücke zwischen Fort und Pettah
Kurz nach Sonnenuntergang am Galle Face Green Park
Weiter nach Ella (mit langer Unterbrechung)
aktualisiert: 07.09.2009 ich@jan-koch.com