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Malaysia

Clemens beim Tauchen auf Pulau Redang

Meinen an das Praktikum anschließenden Urlaub hatte ich so geplant:

Pulau Perhentian zum Ersten - Tauchkurs (09.09. - 15.09.2003)

Den Anfang meines Urlaubs machte der Ort, der mir in Malaysia am besten gefallen hat: Die Insel Perhentian an der Ostküste.

In diesem Paradies für Taucher und Sonnenanbeter war ich vom 9. bis zum 15.9. Die meiste Zeit verbrachte ich damit, mich in einer Tauchschule zum "Open Water Diver" ausbilden zu lassen. In zwei Tagen erledigte ich die Theorie, zwei weitere Tage waren vollgestopft mit Tauchgängen, am Ende gab es noch eine relativ überschaubare theoretische Prüfung, und dann hatte ich den Schein, der mich später dazu befähigen sollte, mit Clemens ein paar sehr schöne Orte zu ertauchen.

Der Kurs beanspruchte meine Aufmerksamkeit so, dass ich außer Essen und Am-Strand-Liegen nicht viel Anderes tun wollte. So wurde dieser Aufenthalt auf Perhentian sehr ruhig, aber dank des Tauchens dennoch sehr aufregend.

Meine Unterkunft im Symphony Chalet - dunkel und ungemütlich, nicht zu empfehlen
Der Strand am Abend
Sonnenuntergang an der Coral Bay

Zittern ums Visum (15. - 16.09.2003)

Am 16. wollte ich Clemens, meinen Mitbewohner in Hambiurg in Kuala Lumpur treffen. Davon trennte mich jetzt nur noch ein Hindernis: men ablaufendes Visum. Ich musste also kurz nach Thailand ausreisen, um dann bei der Einreise nach Malaysia ein Touristen-Visum ausgestellt zu bekommen. Das hatte ich eine Woche zuvor an der Westküste schon einmal probiert und war kläglich gescheitert. Die Grenzbeamten beharrten darauf, dass ich erst nach Ablauf meines Arbeitsvisums ein neues bekommen könnte, und dann nur nach einer Friste von 6 Monaten. Das wäre natürlich sehr ungünstig gewesen, stellte sich aber beim zweiten Versuch als kompletter Humbug heraus.

Die Willkür, der man in Malaysia an der Grenze ausgesetzt ist, hat mich dabei schon gestört. Auch bei der deutschen Botschaft in KL konnte man mir nichts Definitives sagen, da letztendlich immer die Meinung des Grenzbeamten gilt, dem man gerade begegnet. Ein so weit entwickeltes Land sollte meiner Meinung nach etwas mehr in die Schulung seiner Beamten investieren.

Wie dem auch sei - beim zweiten Versuch hatte ich Erfolg. Ich verbrachte eine Nacht in der thailändischen Grenzstadt Sungai Golok, machte mich dann morgens früh auf den Weg zur Grenze, bekam ohne Murren mein Touristenvisum ausgestellt und stieg auf der malaysischen Seite in Kota Bharu wieder in den Bus nach KL.

Dort angekommen, wurde mir beim Einchecken in mein Hotel das Portemonnaie gestohlen. Zum Glück enthielt es neben Konto- und Kreditkarte sowie meinem Führerschein nur wenig Geld. Ich traf Clemens am Flughafen von KL, und wir verbrachten noch einen netten Abend in den Straßenkneipen.

Kuala Lumpur(17.09.2003)

In KL hatten wir einen ziemlich vollen Tag, da wir noch diverse Vorbereitungen für unsere weitere Reise treffen mussten und Clemens die Haupt-Sehenswürdigkeiten der Stadt ja auch nicht verpassen sollte.

Clemens in KL
Das obligatorische Bild vor den Petronas Towers

Taman Negara(18. - 19.09.2003)

Nach dem einen Tag in KL machten wir uns auf in den ältesten Regenwald der Welt, den malaysischen Nationalpark Taman Negara. Dort wollten wir eigentlich einige Tage verbringen und eine Wandertour mit Übernachtung im Urwald machen, aber das Wetter war dermaßen regnerisch, dass wir diesen Plan aufgaben und anstatt dessen lieber unsere Zeit auf den Inseln verlängerten.

Im Boot zum Park-Hauptquartier
Im Wald
Eine Riesenameise

Pulau Perhentian zum Zweiten - Entspannung (20. - 23.09.2003)

Nachdem mir die Insel ja so gut gefallen hatte, konnte ich sie Clemens ja schlecht vorenthalten, also sah ich sie nun zum vierten Mal ;-) Diesmal konnte ich meine neu erworbenen Tauchkünste zum ersten Mal ausprobieren und erweitern.

Die natürliche Vielfalt in den Korallenriffen um Perhentian ist wirklich atemberaubend. Wir sahen riesige Meeresschildkröten, blau gepunktete Rochen, Moränen, Skorpionfische, Rotfeuerfische, Haie, zahllose andere seltsame bunte Fische und nicht zuletzt unglaublich viele schöne Muscheln und Korallen.

Einer unserer Mittaucher, Giles, hat unter Wasser ein paar Fotos gemacht, und ich hoffe, dass ich demnächst den Link zu seiner Webseite hier einfügen kann. So kann ich leider erst mal nur mit Landfotos dienen.

Clemens und Jan unter dem Sonnenschirm
Long Beach
Unsere Tauchbasis
Unsere Gruppe beim Tauchausflug nach Redang
Unsere sehr nette Unterkunft im Matahari Chalet
Die Nachbarinsel Redang

Am 23.09. fuhren wir dann gleich morgens mit dem Schnellboot ans Festland und rissen die Strecke bis KL in der Rekordzeit von 6 Stunden ab, nicht ohne dabei jedoch geblitzt zu werden. Dort trennten sich vorerst unsere Wege, ich fuhr nach Penang, und Clemens nahm am nächsten Tag den Flug nach Ho Chi Min City, Vietnam.

In Penang traf ich Rose, die gerade mit ihrem Bosch-Praktikum fertig geworden war. Mit ihr zusammen stieg ich dann einen Tag später in den Zug nach Bangkok.

Weiter nach Thailand
aktualisiert: 07.09.2009 ich@jan-koch.com