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Wat?

Thailand - Bangkok und Chiang Mai

Thailand ist das Land, in dem die Gebäude immer am liebsten im Hochformat fotografiert werden. Die lieben Thais bauen nämlich - wie soll ich sagen - ein Bisschen gotisch. Da das in Europa schon der Stil ist, der mir am besten gefällt, fühlte ich mich in Thailand natürlich wohl.

Thailand ist ein Land, das in letzter Zeit touristisch sehr stark erschlossen wurde, und ein großer Teil der Wirtschaft hängt vom Tourismus ab. Daher sind die Menschen viel stärker als in Malaysia daran gewöhnt, europäische Gesichter zu sehen. Auch der Transport und die Auswahl an Unterkünften sind schon viel mehr an Touristen angepasst. Urlaub in Thailand ist daher verhältnismäßig komfortabel.

Ich hatte im Vorhinein einige Vorurteile gegenüber diesem Land und seiner Bevölkerung, und ich nehme es vorweg: sie wurden nicht bestätigt. Manche Thailand-Reisende hatten davon berichtet, dass sie in Thailand besonders oft betrogen oder unhöflich behandelt wurden. Beides ist mir nur in sehr geringem und vertretbarem Maße passiert.

Apsara-Statue im Königspalast

Bangkok (25.09.2003)

Bangkok war nur ein Zwischenstop auf dem Weg nach Chiang Mai. Wir waren dort von der Ankunft unseres Zuges um 11 Uhr morgens bis zur Abfahrt des nächsten Zuges um 10 Uhr abends. Trotzdem gelang es uns, einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten anzuschauen.

Ein Lotus im Wat Phra Kaew
Elefanten füttern verboten - man beachte den Kopf des Dickhäuters
Mein erklärtes Lieblingsmotiv - ein buddhistischer Schützer, hier im Königspalast
Fuß, Fifi!
Der Königspalast selbst
Wat Pho (angeblich closed)

Bemerkenswert waren die Tuktuks, die überall in Bangkok herumfahren. Das sind Motorräder, die hinten in einer lustigen Konstruktion zwei weitere Räder und eine Ladefläche mit Sitzen haben. Das wäre ja schon witzig genug, aber die Fahrer übertrafen ihre Gefährte noch bei weitem an Absurdität. Sie stellten sich nämlich überall dahin, wo es Touristen-Attraktionen gab, und versuchten jedem klar zu machen, dass diese Sehenswürdigkeit jetzt gerade geschlossen sei, sie einen aber gern zu irgendeinem anderen Tempel fahren würden, der jetzt noch offen sei.

Darauf fällt wahrscheinlich jeder Tourist genau einmal rein, und ebenso ging es uns. Wir waren zwaqr nicht blöde genug, zu glauben, dass der Tempel, aus dem wir gerade kamen, zu sei, aber da wir sowieso gerade zu dem Ort wollten, den der Fahrer uns anbot, setzten wir uns in das putzige Dreirad. Es ging in einem Höllentempo los, was uns gut gefiel, da wir mit dem Taxi wahrscheinlich ewig gebraucht hätten.

Leider war, entgegen der Angaben des Fahrers, der Tempel, zu dem wir wollten, schon zu. Na ja. Egal, jetzt hatten wir vereinbart, dass er uns nach Chinatown fahren würde, aber zufällig fiel ihm ein, dass er ja noch einen Benzingutschein bekäme, wenn er uns zu dem-und-dem Fabrikverkauf brächte. Wir rochen Lunte, ich sagte energisch nein, und wir kamen damit davon, dass er uns in einem abgelegenen Teil von Chinatown entrüstet absetzte.

Das wäre also der Teil gewesen, wo man von nervigen Verkäufern nebst Tuktukfahrer dazu gedrängt wird, irgendeinen Schund zu kaufen. Leute, denen das passiert, kann ich nur bedauern. Fazit: keine Tuktuks mehr. Diesen Leitsatz sollte sich jeder Thailand-Reisende hinter die Ohren schreiben und ihn, wo auch immer das geht, anwenden (Dort, wo Tuktuks das einzige Transportmittel sind, sind die Fahrer meist ehrlich).

Buddhastatue im Wat Pho, darüber der...
...riesige liegende Buddha!
Eindruck von der Fahrt nach Chiang Mai

Chiang Mai (26. - 29.09.2003)

Chiang Mai, eine der früheren Hauptstädte Thailands, ist berühmt für seine Tempel und die Möglichkeit, von dort aus Trekking-Touren zu machen. Rose und ich hatten von Trekking schon etwas die Nase voll, daher entschieden wir uns für den Kultur-Overkill. Innerhalb der vier Tage, die wir in Chiang Mai verbrachten, sahen wir unzählige Tempel, ritten auf Elefanten und machten einen eintägigen Kochkurs.

Vor dem Tempel: Schuhe aus!
Eine Schlange als Tempelwächter, in für Chiang Mai typischer Haarpracht
Die thailändischen Buddhas sind meist sehr mager und werden von Gläubigen mit Blattgold verschönert
Eine der unzähligen Wandmalereien
Die mit zwei siebenköpfigen Schlangen (Nagas) bewehrte Treppe zum Bergtempel Doi Suthep
Die goldene Pagode im Doi Suthep

Weiter nach Kambodscha
aktualisiert: 07.09.2009 ich@jan-koch.com